Die Pfalz Warriors haben bei ihrem Heimspiel gegen Alzey/Kaiserslautern mit 0:77 eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Der Gegner war zu stark und die Warriors konnten nicht auf ihren Starting Quarterback zurückgreifen. Bereits der erste Ballbesitz der SG führte schnell und mühelos zu einem Touchdown. Auf Pirmasenser Seite machte sich schnell Frust breit. "Wir waren nicht so vermessen zu glauben, dass wir das Spiel gewinnen würden", sagte hinterher Dietmar Gross, der sportliche Leiter und Defensive Coordinator der Warriors. "Aber dass es so krass würde, hatten wir nicht erwartet." So war dann beim Halbzeitstand von 0:49 auch eine etwas deutlichere Ansprache von Gross und Offensive Coordinator Patrick Niedenzu nötig, die zu einer Leistungssteigerung nach der Pause führte. Der Warriors-Angriff musste auf den verletzten Starting Quarterback Markus Wenning verzichten und brachte im gesamten Spiel nichts Zählbares auf die Anzeigetafel. Die Warriors spielen bis auf eine Ausnahme ohne Amerikaner und setzen damit voll auf deutsche Spieler. "Das war unser Plan. Wir wollen unser Programm hier seriös und sinnvoll aufbauen", betont Gross. Problematisch ist die Trainingsbeteiligung bei den Pfalz Warriors, berichtet der sportliche Leiter: "Wir konnten nie richtig trainieren, weil immer zu wenig Leute da waren, mal in der Offense, mal in der Defense. Vernünftiges Training ist so nicht möglich." Das nächste Spiel der Warriors war für den 14. Juni in Trier geplant, wurde aber inzwischen auf Ende August verlegt. Deshalb steht in drei Wochen schon wieder die SG Alzey/Kaiserslautern auf dem Spielplan der Warriors, diesmal in Kaiserslautern. Das Ziel der Pirmasenser ist klar: Solch ein Fiasko wie am vergangenen Sonntag darf es kein zweites Mal geben.